Wie viel Hundesteuer muss man bezahlen?

Inhaltsangabe

So gut wie auf alles muss man in Deutschland Steuern zahlen. So ist es auch nicht ganz überraschend, dass Hundehalter für ihre Hunde eine jährliche Steuer zahlen müssen. Allerdings gibt es bei den Kosten sehr große Unterschiede, sodass sich viele Halter fragen, wie viel sie an Hundesteuer zahlen müssen.

 

In Deutschland kann jede Stadt bzw. Gemeinde selber entscheiden, wie hoch die zu zahlende Hundesteuer ist, sie ist also von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Grob kann man sagen, dass man für seinen Ersthund zwischen 40-180€ pro Jahr und für jeden weiteren Hund auch zwischen 90-200€ an Hundesteuern zahlen muss. Bei Listenhunden (sog. Kampfhunde) kannst du von einer Hundesteuer von 500€-1300€ pro Jahr rechnen.

 

Da die Höhe der Hundesteuer von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist, haben wir dir im folgenden eine Liste mit den größten deutschen Städten und den jeweiligen Hundesteuerbeträgen zusammengestellt. Beachte bitte, dass sich die Höhe der Hundesteuer manchmal jährlich ändern kann (meistens eher nach oben).

Ist es Pflicht die Hundesteuer zu zahlen?

Ja, in Deutschland ist es Pflicht die Hundesteuer zu bezahlen. In einigen Städten wird auch regelmäßig auf den Straßen kontrolliert, ob der Hund angemeldet und eine gültige Hundesteuermarke am Halsband trägt oder nicht. Sollte dein Hund nicht beim Ordnungsamt gemeldet sein und es fällt auf, können dir eine Straße von mehreren tausend Euro drohen und die nicht gezahlten Hundesteuern müssen zusätzlich rückwirkend bezahlt werden.

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Egal um welche Steuern es geht, bei Steuern versteht der Staat keinen Spaß. Das ist auch kein Wunder, so bekommt der Staat mehrere Millionen Euro jedes Jahr nur dafür, dass wir Hundehalter jährliche Steuern zahlen.

Wird die Hundesteuer monatlich gezahlt?

In den meisten Fällen wird die Hundesteuer jährlich oder halbjährlich bezahlt. In manchen Städten wird die Hundesteuer auch vierteljährlich bezahlt, wie z.B. in Kiel. Hier kommt es aber immer darauf an, in welcher Stadt du wohnst und wie das jeweilige Steueramt es geregelt hat. Aber in den meisten Städten wird die Hundesteuer entweder halbjährlich oder jährlich bezahlt.

Warum gibt es Hundesteuern?

Die Hundesteuer gibt es schon lange und galt früher als “Luxussteuer”, denn nur Reiche konnten es sich leisten einen Hund als reines Haustier zu halten. Bis heute hat sich daran nichts geändert und die Städte nutzen die Hundesteuer zum Auffüllen der Gemeindekasse. Denn wie hoch die Hundesteuer ist und wie sie verwendet wird, kann jede Stadt selbst entscheiden.

Die Hundesteuer gibt es schon sehr lange. Schon im Mittelalter gab es so etwas wie die Hundesteuer. Ähnlich wie auch die Pferdesteuer, handelte es sich früher um eine Art “Luxussteuer”. Anders als heute, war es früher nicht üblich sich Haustiere einfach so zu halten, ohne dass sie irgendeinen Nutzen hatten. Denn die meisten Menschen hatten schon genug zu tun sich und ihre Familie über die Runden zu bekommen. Ein Haustier zu haben hätte bedeutet, ein weiteres Mitglied versorgen zu müssen, was sich die meisten Menschen einfach nicht leisten konnten.

Reiche Menschen hingegen konnten das, weshalb man früher annahm, wer es sich leisten konnte einen Hund als reines Haustier zu halten, der könne sich auch zusätzliche Hundesteuern leisten.

Bis heute hat sich die Hundesteuer gehalten. Hierbei handelt es sich um zusätzliche Einnahme für die Stadt oder Kommune. Denn was die Stadt mit den eingenommenen Hundesteuern macht ist nicht an irgendetwas gebunden. Zum Beispiel ist es keine Pflicht, davon die Straßenreinigung oder Ähnliches zu bezahlen. Die Stadt verfügt frei darüber und kann mit den Hundesteuern eigentlich machen was sie möchte.

Für welche Hunde muss man keine Steuern zahlen?

Obwohl der deutsche Staat sehr viel Wert darauf legt, dass jeder Hundehalter auch Hundesteuern zahlt, so gibt es dennoch Ausnahmen. Zu den Hunden, welche von der Hundesteuer befreit sind oder eine Hundesteuerermäßigung erhalten, gelten die folgenden: Rettungshunde, Assistenzhunde (z.B. Blindenfürhunde), Hütehunde/Hirtenhunde, Polizeihunde und in manchen Kommunen auch Jagdhunde.

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